Es geht aufwärts

Chaos in Blog

Ihr habt Euch wahrscheinlich über das Caos in meinem Blog gewundert – plötzlich steht da unser Auto drin, dann ist ein anderer Artikel verschwunden, dann ist das Auto wieder weg und der Artikel wieder da. Tja, das passiert, wenn man Dinge zu schnell macht, weil man es eilig hat bzw. denkt, dass es ganz schnell geht. So mal eben schnell…

Gestern morgen beschließen wir, dass wir die Reparatur nicht vornehmen, sondern nur den Reifen wechseln, weil der wirklich schlottrig ist und wir ja unseren Nachfolger nicht in Gefahr bringen wollen.  Die WOF ist ja noch 2 Monate gültig und wir schrauben lieber den Preis wieder nach unten.
Der Mechaniker, ein recht witziger Typ, findet unsere Entscheidung total richtig, zumal wir langsam eben auch in Zeitdruck kommen. Er verspricht uns anzurufen, wenn die Reifen, wir wechseln lieber beide, da sind, so gegen Mittag. Wir versprechen, in der Nähe zu bleiben und gehen in die Bücherei. Ich stelle den Wagen noch in weitere Facebook-Gruppen ein, Bernd macht sich schlau, was wir machen können, wenn wir ihn nicht loswerden.  Weit  nach dem Mittag gehen wir noch einmal in die Werkstatt um nachzufragen, ob die Reifen endlich da sind, und prompt können sie gewechselt werden. Schnell das Auto geholt, ich gehe lieber noch ein wenig in die Bücherei, und eine Stunde später kommt Bernd nach. Er hat die Idee, dass wir nun nach Auckland fahren, um Aushänge in den Hostels zu machen, dann kaufen wir ein Blanko-Heft und dicke Stifte. Aber eigentlich haben doch alle Aushänge ein Bild vom Fahrzeug dabei – hm, noch stehen wir vor der library, also holen wir unsere Rechner raus – ich baue eine Seite auf meinem Blog, auf den die Leute zugreifen können und Bernd kreiert in word den Aushang mit Fotos. In der Bibliothek können wir den ausdrucken und fahren dann mit 10 Farbkopien bewaffnete in die große Stadt. Nun haben wir jedenfalls das Gefühl , etwas tun zu können.

In Auckland suchen wir in der Stadt erst einmal einen Parkplatz – der erste will gleich  16$ pro Stunde, das ist eindeutig zu viel! Also fahren wir weiter und nur einige Strassen entfernt kann man seitlich parken, 3 $ pro Stunde, ab 18:00 frei. Es  ist viertel vor fünf und so sind wir mit 4$ dabei, hurra! Wir maschieren los und steuern ein Hostel nach dem nächsten an. Mal haben wir Glück und sie haben entweder einen Ordner, in den wir unseren Zettel heften können oder aber ein schwarzes Brett, wo wir ihn dann aufhängen, aber nicht immer. Wir laufen und laufen, und es ist einfach ein gutes Gefühl, aktiv etwas zu unternehmen und nicht nur abzuwarten, ob sich jemand meldet.
An einer Herberge haben sie gar nichts, also kein Board und keinen Ordner, und geben uns den Tip, in einem Supermarkt, nicht weit entfernt, etwas aufzuhängen. Noch überlegen wir, ob wir einfach einen Zettel dort liegen lassen, aber das trauen wir uns nicht.  Wir unterhalten uns draußen, ob wir es sinnvoll finden oder nicht. Ein junger Typ sitzt auf den Steinen und scheint alles zu verstehen. Ich spreche ihn an, spaßeshalber, ob er nicht ein Auto kaufen möchte, aber er wollte uns nur den Weg zum Supermarkt erklären. Ob wir kaufen oder verkaufen wollen, fragt er noch einmal nach. Und wird hellhörig. Seine Frendin kommt dazu, noch zwei weitere Freunde und wir fachsimpeln über den neuseeländer Campervan-Markt. Sie gucken sich unseren Zettel an, fragen nach und wir verabreden uns für morgen früh zur Probefahrt. Sie sind auf jeden Fall sehr interessiert. Ganz beschwingt laufen wir zurück zum Auto, steuern dabei weitere 4 Hostels an und sind allmählich ganz schön kaputt. Aber zufrieden!
Wieder in Orewa gehen wir auf den gleichenCampingplatz. Inzwischen ist es fast dunkel. Ich eile zur Pizzaria, besorge wieder eine „to go“ und Bernd macht währenddessen einen Salat. Wir essen in der Küche, und werden morgen ganz früh aufstehen, um alle Sachen zusammen zu packen. Denn auch wenn wir den Wagen nicht verkauft bekommen, gehen wir wir am Samstag auf einen Automarkt – es wird also unsere letzte Nacht im Auto sein. Schon komisch irgendwie!

Ich bin gespannt auf morgen! Mein Bestellung ans Univerum ist unterwegs und ich hoffe, sie wird wohlwollend ausgeführt werden!

Und morgen kommen auch ein paar Bilder – nun bin ich zu müde und stelle nur noch diesen Text hinein….

 

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