13.01.2019

Nach dem Mini-Frühstück am Wasser fahren ins kleine Städtchen, von dem wir gar nicht weit entfernt sind. Wir sitzen in einem netten Café, trinken unseren Cappuccino und literweise Wasser. Ich wechsel zwischendurch nach drinnen, weil ich Strom brauche, und schreibe und schreibe. Währenddessen fragt mich die nette junge Bedienung, ob ich noch Wasser möchte und bringt mir eine weitere Flasche, dann nach einer Zeit die dritte. Zwei Cappuccini hatte ich, Bernd einen, er ist weiterhin draußen. Nach ungefähr eineinhalb Stunden wollen wir gehen.  Ich warte auf der Strasse auf Bernd, der noch kurz zum Klo ist, und die Bedienung fragt mich, ob wir die Nummer noch benötigen – das verstehe ich jedenfalls. Nein, nein, alles okay.  Daraufhin ruft sie mir noch etwas zu – ich gehe noch einmal näher und frage nach. Ob wir bezahlt hätten? Mist, oh nein, das haben wir nicht, total vergessen. Meine Güte, das ist mir unglaublich peinlich. Sie haben sich so supernett gekümmert und wir bezahlen nicht. Dazu die Erklärung: normalerweise orderst du  und zahlst sofort. Es ist mir sehr unangenehm, aber natürlich glauben sie uns.

Wir spazieren noch ein wenig am Wasser und kommen an einem  kleinen Fischereihafen vorbei. Die Leute essen alle Fish und Chips, also gesellen wir uns dazu – es ist sehr lecker.

Nun wollen wir aber weiter in den Norden und  landen nach ungefähr zwei Stunden in Whangamata, einem sehr netten kleinen Städtchen. Wir finden auf Anhieb einen Parkplatz mit öffentlichen Toiletten, der genügend Schlafplätze bietet- und noch völlig leer ist. Wir lassen das Auto da, schnappen uns die Badesachen und laufen die ca. 400 m zum Meer. Es ist warm und somit der Strand gut besucht. Wellenreiter, Schwimmer, Kajakfahrer, SUP-Paddler, alles sind vertreten. Fehlen eigentlich nur die Delfine.


Wir schlüpfen in unsere Badesachen und gehen ins Wasser. Ach, ist das erfrischend!  Wellen, die einen immer wieder zum Ufer tragen, aber nicht zu hoch sind, schnelle eine angenehme Tiefe, einfach eine Erfrischung pur mit einem hohen Spaßfaktor. Und das Wasser ist sehr angenehm warm, wenn man erst einmal die Hürde geschafft, ganz nass zu sein!
Nach dem Bad fühlen wir uns munter – und klebrig. Salzwasser dient nicht gerade zur Reinigung. Wir nehmen unsere Sachen und wandern zur Surfschule, wo wir eine Außendusche vermuten. Und wirklich können wir uns kalt abduschen und uns vom Salz befreien. Abgesehen von den Haaren sind wir wieder sauber.
Die einzelnen Strandzugänge sind nummeriert und so suchen wir uns unsere Nummer 6 und sind bald am Auto. Ein kleines Abendessen und einen kleinen Gag durch die Hauptstrassse, die, es ist Samstagabend, sehr belebt ist, dann geht es ins Bett.

Die Nacht ist ruhig und ich schlafe wunderbar. Den Tag beginnen wir mit einem Spaziergang, und verleben ihn ansonsten sehr entspannend. Das Meer hat immer etwas beruhigendes für mich, wir werden eine weitere Nacht bleiben. Zwar gehen wir heute nicht baden, spazieren aber wunderbar am Strand lang, chillen in Cafés, lesen, und kochen abends: Spaghetti Bolognese – lecker! Dazu einen Salat! Auf dem Parkplatz.

Ich bringe ein Mückennetz an – nun werden die Nächte hoffentlich kühler…

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