01.12.2018

Ich schlafe nahezu wie eine Tote in dieser Nacht und bin die erste Stunde nach dem Aufstehen auch ausgeschlafen. Danach hätte ich mich gleich wieder hinlegen können – aber wir wollen auf Autosuche gehen. Bernd meint – zu Recht- dass ich ja nun mehr Erfahrung mit dem Linksverkehr habe und so setze ich mich ans Steuer. DieMüdigkeit ist verflogen bei so viel Konzentration, auf der richtigen Seite zu bleiben und nicht immer Angst zu haben, dass einem gleich ein Auto entgegenkommt. Bobs Wagen piept in einer Tour, wir wissen nicht warum. Schon beim Zünden piept es, als befänden wir uns im Raumschiff enterprise – ich werde morgen abend mir genau erklären lassen, was das Auto mir sagen wollte.
Zunächst kaufen wir uns in einem großen Einkaufszentrum neue SIM-Karten, damit wir regelmäßig mobile Daten haben. Ich hatte schon beschlossen, mit dem gleichen Anbieter wie beim letzten Mal zu bleiben und so war das ganze schnell gemacht. Während eines ausgiebigen Kaffees nahm ich Kontakt mit mehreren Auto-Anbietern aus einer dafür gegründeten Facebook-Gruppe auf und verabredete mehrere Termine.
Schon der erste überzeugte uns – insbesondere weil er von einem Holländischen Paar verkauft wurde, die ersten sehr sympathisch und zweitens vertrauenserweckend aussahen. Außerdem mögen wir Holländer!
Der Wagen ist voll ausgestattet – die beiden fliegen weiter nach Thailand und können dementsprechend nicht viel mitnehmen. Decken, Kissen, Kochplatten – ach, Ihr werdet Bilder bekommen!

und nun sind sie fertig:


Heute Mittag treffen wit uns, um die Übernahme zu machen – einen gemeinsamen Gang zur Post und ein oder zwei Formulare ausfüllen. Das wars.
Anschließend guckten wir uns ein wenig in der Innenstadt von Christchurch um – es hat sich so viel getan in den drei Jahren. Eine neue Innenstadt ist entstanden, die Container sind verschwunden. Die Kathedrale ist nach wie vor unangetastet – es ist immer noch keine Entscheidung gefallen, sie abzureissen oder wieder aufzubauen. Neben ihr ist eine wunderschöne Bibliothek entstanden, vier Stockwerke hoch. Oben hat man die Möglichkeit, auf eine Art Terrasse zu gehen und hat einen wunderschönen Blick auf die Kathedrale – bzw. was noch übrig ist.


Anschließend fahren wir nur noch ins Haus, machen uns etwas zu essen und einen kurzen ruhigen Abend… wir sind todmüde!

 

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