31.12. -der letzte Tag des Jahres

Neujahr

Wir sind ja nun schon fast 12 Stunden drin – im neuen Jahr! Ihr werdet es auch gleich erreichen! Ich wünsche Euch allen

EIN FROHES GESUNDES UND GLÜCKLICHES NEUES JAHR 2019

Bei uns ist es nicht nur bereits 2019, sondern auch Halbzeit! Die letzten Tage, eigentlich schon die letzten beiden Wochen, sind schnell vergangen. Vielleicht nicht gerade verflogen, aber doch schneller als am Anfang. Wir haben gestern überlegt, woran das liegt, sind aber zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen. Wahrscheinlich haben wir uns an dieses Leben gewöhnt, was nicht heißt, dass ich es immer so haben könnte. Für diese Zeit ist es toll, aber ich freue mich auch auf Worpswede! (Ich weiß, ich wiederhole mich:-))
Gestern sind wir nun nach Picton gefahren. Von hier startet morgen unsere Fähre auf die Nordinsel. So haben wir gestern Abend noch eine Route ausgearbeitet, die wenig Stress und schöne Orte verspricht. Vieles werden wir auslassen, was zwar bedauerlich ist, aber sonst sitzen wir einfach zu viel im Auto, dazu habe ich derzeit überhaupt keine Lust.

Natürlich haben wir auch ein wenig auf der letzte Jahr zurückgeblickt. 2018 war für unsere Familie sehr positiv ereignisreich – Bernds Abschied von Hamburg, Sven und Björn in Montreal zum Studieren, und ich komme mit meinem Wal-Buch im nächsten  Jahr ins Fernsehen.  Alles spannend!  Dazu kommen tolle neue Kontakte, superschöne Kurse mit netten Teilnehmern, das Jahr war toll!  Es war noch viel mehr, aber das hier ist ja ein Reiseblog und kein Jahresrückblick…
Den Vormittag an Silvester haben wir auch noch in aller Ruhe in Nelson verbracht – Café, Bibliothek, Café. Die Nacht war unruhig, weniger von den Campern, die brav alle gegen 23:00 im Auto waren, als von einem Idioten, der mitten in der Nacht laut hupend über den Parkplatz fuhr und dann wieder verschwand, von der Müllabfuhr, die schon um 5:00 ihre Arbeit verrichtete, außerdem war der Platz die ganze Nacht über hellst beleuchtet. Kann mir mal einer sagen, wozu? Unsere Vorhänge schafften es kaum, das Licht einigermaßen rauszuhalten! Und wenn sich eine Gardine löste, kommt leider immer wieder vor, wurde ich wach, weil es so hell war….
Na egal, wir stehen um halb acht auf und packen alles zusammen und begeben uns ins erste Café.
Weil Bernd noch einiges am Rechner erledigen muss und auch unsere Geräte Strom brauchen, begeben wir uns danach in die Bücherei, und ich schreibe meinen Blog. Anschließend, auf dem Weg zum Auto,  klingelt plötzlich mein iPhone – es ist Bernd, der doch neben mir geht, der mich auf WhatsApp anruft. ??? Er weiß auch nicht, was das soll. Und wir schieben es auf die Hosentasche – bis Sven eine SMS schreibt, warum Bernd ihn immer anruft. Und ob wir gerade Zeit hätten zum telefonieren… so schnacken wir abwechseln mit Sven, erst ich, dann Bernd. Während die beiden am Erzählen sind, hole ich mir einen Stuhl aus dem Auto, setzte mich in den Schatten vor der Bibliothek und lese. Um eine Vokabel nachzuschlagen, brauche ich mein Handy – und sehe, dass meine Freundin Andrea gerade angerufen hat. Ups? Es ist ist halb eins, also bei denen mitten In in der Nacht… Ich rufe zurück – und es ist so schön, ihre Stimme zu hören, so nahe, als ob wir uns gleich für einen Kaffee verabreden würden. Nur – sie schwört, dass sie mir zwar gerade eine SMS schreibt, mich aber nicht angerufen hat. ??? Was ist da bei uns, oder bei What’sApp los? Ich kann bei Google nichts finden, finde es aber sehr seltsam. Zufall? Virus? Höhere Mächte? Wir werden es weiter beobachten… Andrea hatte Spätdienst und muss nun dringend ins Bett, so legen wir also bald auf.
Wir haben noch keine Lust auf Auto-fahren, dazu hab ich derzeit sowieso komischerweise wenig Lust, also sitzen wir wieder draußen in einem anderen Café – ich esse etwas Herzhaftes, Bernd trinkt einen Kaffee. Erst anschließend begeben wir uns auf den Weg, es sind ca. 100 km, also nicht viel, dafür aber umso mehr Kurven, man kommt sich vor wie auf einer Skipiste – nur hat man da mehr Platz…. Die Landschaft nach Picton ist wunderschön – uch hier wiederhole ich mich, ich weiß. Doch ergibt immerzu Blicke auf das grünblaue Wasser des Malborough-Sounds, dazu blauer Himmel und dunkelgrün bewaldete Berge. Das von allen Höhen! Am schönsten ist es natürlich von ganz oben.

Richtig gut drauf bin ich  heute nicht. Am letzten Tag des Jahres bin ich eigentlich nie gut drauf. Hab immer ein komisches Gefühl, was wohl kommen wird, was das nächste Jahr bringt –  da das aber IMMER so ist, kann ich nicht gerade von Vorahnungen sprechen…

Bucht in Picton
Den musste ich einfach fragen, ob ich Foto machen darf – er freute sich

Wir nehmen heute einen normalen Campingplatz, mit Duschen! Der erste ist bereits komplett voll, der zweite hat noch eine Platz für uns, richtig schön unter einem Baum auf einer Wiese. Die „Auflagen“ : Ab halb eins ist Ruhe angesagt und absolutes Feuerwerksverbot, da dieses ein Familien-Campngplatz ist. spätestens ab eins sollen auch alle Auswärts-Feiernden wieder hier sein, damit danach kein Autolärm mehr ist. Oh wie wundervoll. Mein dröhnender Kopf freut sich tierisch!

Viele Boote sind mit auf dem Platz

Und wirklich, hier und da wird ein wenig gefeiert, mit etwas Musik, insgesamt alles sehr harmlos! Wir machen uns einen leckeren Salat und Spiegeleier, planen danach ein wenig unsere weitere Reiseroute und lesen dann. Ich habe mein Buch inzwischen durch, und kann nun ein nächstes anfangen. Irgendwann, weit vor Mitternacht, werden wir müde. Sollen wir wirklich noch eine Stunde warten?? Wir machen es uns im Bett gemütlich – die Deckenbeleuchtung an, eine Flasche Wein zum Anstoßen, und lesen hier weiter, ein Auge auf die Uhr.

Unser Bett mit Deckenbeleuchtung

Pünktlich stoßen wir an, bzw. Trinken nacheinander aus der Flasche, und gucken, ob wir aus dem Autofenster etwas Feuerwerk ausmachen können. Aber es gibt nur ein wenig Lichtschein, wie Wetterleuchten. Und auch das ist schnell zu Ende! Und wirklich um viertel vor eins ist es komplett still auf dem Platz – und ich schlafe bis auf merkwürdige Träume wie ein Murmeltier – aber vielleicht träumen die ja auch merkwürdig…

Vorher…
Nachher…

One Reply to “31.12. -der letzte Tag des Jahres”

  1. Ein wunderschönes Jahr 2019 wünschen euch Lieben die Henkis aus dem Luck! Für die 2.Hälfte eurer Reise weiterhin viel Erfolg und spannende Berichte ,wünschen wir euch! Liebe Grüße

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