Nun sitze ich in Sydney – es sind 34 Grad , kaum auszuhalten. Aber die Stadt ist unglaublich schön! Wir haben gestern schon viel gesehen – aber der Reihe nach! Immerhin muss ich zwei Tage nachholen, und die waren natürlich gefüllt…
Vorgestern war nun also unser letzter Tag in Auckland.
Wir lassen ihn langsam angehen, wollen in der Stadt noch ein weiteren kleinen Mitbringsel gucken und als erstes noch einmal in dem gemütlichen Cafe frühstücken. Ich bestelle mit wieder einen Bagel mit Avocado und Tomaten und weiß, dass es nicht nur lecker ist sondern dass ich auf für die nächsten Stunden satt und zufrieden bin! Nun bin ich bereit für einen Stadtgang! Wir gucken nach kleinen Geschenken, doch das meiste ist einfach nichts Und irgendetwas mitbringen, nur damit wir etwas in den Händen haben, nein das ist es nicht. Die Ideen, die wir zum Teil haben, finden wir nicht, oder sie sind so teuer, dass es nicht angemessen ist. Trotzdem macht es Spaß!

Anschließend geht es erst einmal n die Bücherei, Geräte aufladen und etwas Wfi benutzen. Langsam werde ich auch ein wenig aufgeregt vor dem Flug. Wir haben inzwischen einen shuttle bestellt, der uns morgens um 4:00 Uhr abholen soll – öffentliche Verkehrtsmittel fahren um die Uhrzeit ncoh nicht. Und so wenig Geld haben wir nicht, dass wir die ganze Nacht auf dem Flugplatz verbringen wollen. Auch wollen wir ja nciht einen wertvollen Tag in Sydney veschlafen! In der Bibliothek erwartet uns wieder einmal eine Überraschung der Nettigkeit: man kann dort einen D3-Drucker benutzen, muss man buchen, weil er ja sehr lange braucht, außerdem steht da eine Nähmaschine, die unentgeltlich zu bedienen ist. Auch die sollte man buchen – damit sie frei ist. Und dann stehen da noch 4 Laptops, die extra für spezielle Programme für Grafik oder Musik vorgesehen sind. Unglaublich! Übrigens zahlt man bei dem Drucker 1$ pro Meter Plastik. Wieviel man benötigt, kann ich gar nicht einschätzen, aber es hört sich günstig an.

Als nächstes wollen wir mit dem Bus in den nahegelegenen Vorort Parnell fahren, der im Reiseführer als besonders sehenswert beschrieben ist. Die fahrt dauert nicht sehr lange und ist eher langweilig – im Gegensatz dazu Parnell! Als erstes besichtigen wir eine moderne Kathedrale, die in dem vorderen Teil ganz aus Glas ist. Ein großes hölzernes Kreuz steht davor – draußen im Grüben. Gerade versammelt sich eine kleine Gruppe drinnen, sie wollen wohl einen Gottesdienst abhalten. Die kleine anschließende wesentlich ältere Kirche ist leider verschlossen.
Wir gehen also weiter die Hauptstrasse entlang, Richtung Innenstadt, wir sind aus dem Bus vorhin am Ende des Vorortes ausgestiegen. Und wirklich, kleine Häuser reihen sich hier aneinander, in den meisten sind kleine Läden oder Restaurants unterbracht. Und der Lusus ist hier groß – selten haben wir so viele edle Autos auf der Strasse gesehen! BMW, Merceses, Porsche – die alle sieht man hier sehr selten!

Die meisten Lädchen haben bereits geschlossen, so sparen wir unser Geld. Da die Innenstadt und damit auch der Britomart, die Haltestelle, von der unser Zug aus fährt, nur ca. 2,5 km entfernt liegt, laufen wir vom Ende des netten Ortes. Allmählich merke ich meine Beine aber ganz schön – es ist unglaublich, wieviele Schritte immer so zusammenkommen, wenn man kreuz und quer durch eine Stadt läuft! Und dann noch steile Straßen dabei sind – da würde man in Deutschland Brücken bauen! Das Foto gibt es kaum wieder….
Inzwischen sitze ich wieder in der Wohnung, draußen sind es 39 Grad, es ist kaum auszuhalten. Hier ist wohl klimatisiert!
In der Wohnung packen wir alles so zusammen, das wir nur noch morgens die Rucksäcke und den Koffer nehmen müssen. Wir wollen um viertel vor vier nicht noch nachdenken müssen…
Wir haben noch Hunger und werden morgen früh sicherlich lange warten müssen, bis wir etwas essbares finden, daher machen wir uns noch einmal auf den Weg zum Chinesen. Erst überlegen wir noch, den Kambodschaner auszuprobieren, aber da sitzen wieder nur 4 Personen, während der Chinese wie jeden Abend gut gefüllt ist. Die Besitzer erkennen uns natürlich, freuten sich beim letzten Mal shcon, dass wir wiederkamen, und sind heute erst recht angetan. Wir sind wie immer die einzigen, die nicht chinesischer Herkunft sind. Und wir immer, ist es sehr lecker – wobei wir uns heute auf kein Risiko einlassen, sondern die beiden Gerichte bestellen, die uns am besten geschmeckt haben. Und trinken den Liter Tee dazu, wie jedes Mal, und wie alle. Am Ende, wir sind die letzten, kommen wir noch ein wenig mit dem Sohn, ca. Ende 20, ins Gespräch, als wir erzählen, dass wir nun morgen zurück fahren und fast 10 Wochen hier waren. Er schwärmt wie fast alle jungen Leute von Queenstown, wo er im Alter von 9 Jahren, als die Familie nach NZ emigrierte, für zwei Jahre lebte. Als es noch kaum Touristen und keine großen Attraktionen wir Bungie-Jumping gab. Ich glaube, er wäre geschockt, wenn er heute hinkäme.
Nun geht es schnell ins Zimmer, Zähne putzen und ab ins Bett. Wir haben den Vermietern erzählt, dass wir sehr früh abgeholt werden, dass sie sich nicht wundern, wenn da einer rumläuft. Als wir am Einschlafen sind, klopft jemand an unsere Tür – der andere Gast, der uns gebratene Hühnerbeine anbieten möchte, weil die so lecker seien. Ist ja nett gemacht, aber wir müssen schlafen – und Hunger haben wir wirklich nicht. Ich weiß, dass ich nciht einschlafen kann, auch wenn es schon spät genug ist – aber das Wissen um das frühe Aufstehen hindern mich daran. So meditiere ich, komme total zur ruhe und gehe nahtlos ins Reich der Träume über. Und höre nicht, dass draußen gerufen wird. Bernd weckt mich, es ist man gerade halb zwei. Wir haben beide IPhones- Wecker gestellt, also war uns schon klar, dass wir nicht verschlafen haben. Aber das diese früh kommen, so ein blöder Irrtum! Also ziehen wir uns etwas über und gehen nach draußen. Ein bisschen Angst bekomme ich ja shcon, als da draußen nicht einer, sondern drei Männer stehen. Außerdem 3 Koffer. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass Auckland eine sichere Stadt ist, wir sind doch in Neuseeland! Also wollen die alle zum Airport? Aber warum packen die ihre Koffer dann aus, wenn die uns abholen wollen? Der Mann, der sich uns zuwendet, ist Chinese und Bernd zeigt ihm die Mail, die wir zur Bestätigung bekommen haben. Er fragt immer wieder nach, ob dies Honululo ist, ja das ist es. Aber wir wollen doch erst um vier fahren zum Airport. Ja, Airport, das versteht er, und nickt wieder ja, genau, Airport. Aber doch erst in 2,5 Stunden! Ich gucke auf einen anderen Mann, der da im Hintergrund steht, er schüttelt den Kopf und meint, er sei nur der Taxifahrer. ???? Allmählich verstehen wir – der Chinese und der zweite wollen ein Zimmer und haben hier gebucht. Ich wecke die Besitzer, und der Mann kommt raus. Wir erfahren, dass sie noch ein weiteres Haus haben, 5 min von hier und da auch Zimmer vermieten. Wir gehen wieder in unser Bett, versuchen schnell wieder einzuschlafen. So ein Zufall aber auch! Als dann halb vier der Wecker klingelt, sind wir schnell aus dem Bett – so tief war der Schlaf wohl nicht… wir nehmen unser Gepäck und stellen und um zehn vor vier auf die Straße, zum Glück ist es sehr milde.
Und es dauert auch nicht lange, da kommt unser Shuttle – so wie bestellt!
Nun geht es los -Neuseeland adé! Es war schön bei Dir!












