Eine tierische Weltreise

Es geht in den Zoo

Schon bevor wir Kinder hatten, sind wir gerne in den Zoo gegangen und heute möchten wir gerne endlich doch noch mal Kiwis sehen. Der Zoo genießt einen tollen Ruf, wir haben ihn gestern online gebucht – das kommt wesentlich günstiger.

Zunächst aber heißt es frühstücken und wir gehen ins gleiche Café wie gestern. Ich brauche heute allerdings etwas „Richtiges“ und bestelle mir einen Bagel mit Avocado, Frischkäse und gebackenen Kirschtomaten. Eine sehr gute Entscheidung! Eine ganze Avocado, alles einzeln angerichtet, nichts vermatscht, einfach nur super lecker! Und eine gute Grundlage für einen Zoo-Besuch!

Und dort geht es als nächstes hin. Mit unsere AT-Hop Karte zahlen wir für die Busse sehr wenig und sind eine halbe Stunde später da. Ich werde euch schonen und nicht alles im Einzelnen aufzählen – der Zoo ist ne Wucht! Nicht nur die Tiere, die (für einen Zoo) sehr artgerecht gehalten werden, sie können sich verstecken, sondern auch die Vegeatation. Für Neuseeland normal, für uns unglaublich! Regenwald wie er im Süden zu finden ist, wächst hier eben auch „normal“. Und so können gerade die einheimischen Arten hier bestens leben. Aber auch für die anderen sind Palmen und Büsche, dicke Bäume und wunderschöne Pflanzen natürlich willkommen.

Es gibt keine Bären und Define – dafür ist kein Platz. Ein neuer Tigerkäfig mit sehr viel Auslauf wird gerade neu errichtet – dabei wären manche Zoos schon glücklich über den, den der Tiger derzeit hat.

Wir lassen uns Zeit und  genießen den Besuch ungefähr 4 Stunden. Würde ich hier leben, hätte ich eine Jahreskarte – aber das sage ich fast bei jedem Zoo… Vieles erinnert uns an den Zoo Hannover, denn auch der ist ähnlich gestaltet. Man fühlt sich wie im jeweiligen Land und hat außerdem bei den meisten Tieren das Gefühl, es geht ihnen gut.

Wir genießen und machen viele Bilder – und, ach ja, den Kiwi haben wir auch gesehen! Ich hoffe, dass er auf dem Bild zu erkennen ist!

Unsere Füße rufen ganz vorsichtig nach Ruhe! Der Schrittzähler auf dem Handy kann nicht mehr! Der Magen ruft auch – also suchen wir den Bus und dann  in der City erst einmal ein Café. Doch das ist nicht einfach, es ist halb fünf – und spätestens (!) um vier machen die meisten zu.  Bei einem Supermarkt holen wir uns ein paar leckere Sachen -ich brauche Zucker! -, aber die wollen wir doch nicht an einer Hauptstrasse verspeisen. Also Füße, bitte noch etwas weiter!

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Und da, endlich, dicht am Fernsehturm ist noch ein Café geöffnet. Wir ordern den geliebten Cappuccino und setzen uns nach draußen, so dass wir nicht im Blickfeld sind und in Ruhe unsere Sachen dazu auspacken können: Bernd hat einen Schokokuchen gekauft, kleine Pancakes, ich noch Lakritz-Karamell-Stangen und einen Liter Orangensaft, frisch gepresst. Ein Festmahl, ein Gedicht! Manchmal, selten, braucht mein Körper Zucker in aller Form…. und der Orangensaft war die beste und leckerste Form!

Wir sind zu müde, um noch etwas Neues zu machen und fahren ins Zimmer. Etwas die Beine hochlegen, dann eine Dusche und schon sind wir fast neue Menschen! Zumindest keine verschwitzten mehr! Etwas Hunger haben wir auf etwas Herzhaftes und so machen wir uns kurz nach acht auf den Weg, 5-7 min von uns, zu dem Chinesen, bei dem wir vorgestern auch waren. Zwei Gerichte bestellen wir und sie sind beide wieder sehr lecker – doch wir können heute gar nicht so viel essen. Schon beim letzten Mal haben wir mitbekommen, dass es vielen so geht, und man sich einfach eine Schale holen kann, um sich den Rest einzupacken. Tolle Ide – auch wenn ich tief im Inneren in einem Zwiespalt stecke: einerseits keine Lebensmittel wegschmeißen – andererseits wieder mehr Müll produzieren. Plastik, Plastik überall  – hier noch viel schlimmer als in Deutschland! Wir packen trotzdem den Rest ein und werden morgen abend also noch eine Mahlzeit haben.

Den Abend verbringen wir mit Nervkram: wir wollen Gepäck hinzubuchen und bekommen es nicht hin. Statt dessen sagt uns die Fluglinie, mit der wir übermorgen nach Sydney fliegen, dass wir nicht bekannt sind, nicht gebucht, oder keine Ahnung. Wir sollen bei Emirates nachfragen – dort gibt es aber auch keine Möglichkeit. Hm… während ich mich irgendwann ausklinke, um nicht völlig entnervt zu sein, versucht Bernd noch sein Glück, vergeblich – und ist dann richtig frustriert.

Da wir morgen aber ein Tagesticket kaufen werden, fahren wir einmal zum Flugplatz und erkundigen uns dort. Und dann müssen wir auch noch herausbekommen, wie wir überhaupt am frühen Morgen zum Flugplatz kommen – aber meistens renkt sich doch alles ein – oder nicht?

 

2 Replies to “Eine tierische Weltreise”

  1. Liebe Silke bin begeistert vom Zoo Besuch wie schade dass er so weit weg ist würde sofort hingehen..
    Ich wünsche euch einen schönen sicheren Rückflug oder seid ihr schon im Flieger?
    Bhab keine Angst nach Hause klappt immer und. Mit deinem lieben Mann an deiner Seite!
    Alles Liebe von Roswitha

  2. Ach, liebe Silke, jetzt ist die große Reise wirklich fast beendet!!
    Ihr habt soooo viel erlebt, und du hast uns so klasse daran teilhaben lassen, wunderbar. Manchmal saß ich auch schon mit im Auto und hielt Ausschau nach dem richtigen Weg zum Campingplatz! Hast du es gemerkt? Klar, du merkst so etwas!
    Also, wenn du mich fragst, ihr ward jetzt lange genug unterwegs, und erlebt habt ihr auch genug. Das muss ja schließlich alles verarbeitet werden, nicht wahr? Und wo geht es besser, als im schönsten Dorf der Welt?? Jetzt noch einmal Sydney, aber dann ist gut!
    Kommt heil und gesund wieder hier an!
    (wenn du mir dann die Flugdaten gibst, …. du weißt, ich setzte mit im Flieger, bzw. passe hier unten genau auf, verfolge jede Flugmeile!!!
    Liebste Saluti, natürlich auch an Bernd, aus dem schönsten Dorf der Welt von Birgit

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